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Sechs KU-Kinder erhielten ihre Bibelbox

Sechs Kinder unserer Gemeinde haben nach den Sommerferien mit dem knapp zweijährigen Kirchlichen Unterricht (KU) begonnen, an dessen Ende die feierliche Einsegnung der Jugendlichen stehen wird. Nach der Vorstellung durch Pastor Stefan Reinhardt erhielten Madeleine Schirmer, Natalie Ulmer, Paula Rieker, Lisa Marie Barth, Eleni Kalantzis und Silas Nagel (von links) ihre Bibelboxen, die neben einer Bibel viele Informationen rund um die Heilige Schrift enthalten. Überreicht wurden die Boxen durch die jeweiligen KU-Paten Christiane Schmid (Madeleine), Chris Fritz (Natalie), Beate Gülch (Paula), Andrea und Olaf Hinrichsen (Lisa Marie), Bärbel Hirsmüller (Eleni) und Christian Dreifert (Silas).

Einsegnung 2011


Nach zwei Jahren kirchlichen Unterrichts wurden am Palmsonntag, 17. April 2011, Anna und Katharina Schuster sowie Sarah Bittig, Felix Nagel, Johannes Krause und Marius Schulmeister von Pastor Stefan Reinhardt eingesegnet. Für die Gemeinde gratulierte Susanne Bühler.

Die "Einsegnungskinder 2012" bekamen im Sommer 2010 ihre Bibelbox überreicht: Josia Dreifert, Gregor Sawatzki, Sandra Gall, Katja Schweizer, Isabella Schuster (alle im Bild) und Joschka Braun.

Einsegnung am Palmsonntag 2010

Die Jugendlichen mit Pastor Stefan Reinhardt.


Begegnungen mit Menschen - Begegnungen mit Gott

Am Sonntag, 28. März 2010, wurden eingesegnet Dominik Nagel, Julian Rieker, Noah Wörle, Nadine Ulmer, Susanna Schuster und Marie-Lena Traub-Körber (von links). Im Mittelpunkt des vorangegangenen, von den Jugendlichen selbst gestalteten Abschlussgesprächs zum Kirchlichen Unterricht standen verschiedene Menschen und ihre jeweiligen Beziehungen zu Gott: Vorgestellt wurden Personen aus der Bibel, ihren christlichen Glauben bekennende Prominente und Glieder unserer Gemeinde. Gottes Angebot an uns, mit Ihm in enger Verbundenheit zu leben, beherrschte auch den Festgottesdienst zur Einsegnung. Olaf Hinrichsen

Wenn der Engel noch mal erscheint


Die Teenangels erlebten die Weihnachtsgeschichte einmal ganz anders: Zusammen mit Monika Meingassner machten sich die Jugendlichen auf, die Spuren Gottes zu suchen im Unterwegssein und im Innehalten. „Es ist sehr kalt draußen und schon dunkel. Der erste Schnee fällt leise. Doch warm angezogen machen wir uns auf den Weg hinaus in die Kälte der Nacht von 18. auf 19. Dezember 2009. 20 Gestalten begegnen in einem ersten Innehalten einer ganz anderen Maria und denken darüber nach, was wohl gewesen wäre, wenn Maria den Engel weggeschickt hätte. Uns wird dadurch erst bewusst, was es heißt, wenn sie sagt: ‚Ich will mich Gott ganz zur Verfügung stellen. Alles soll so geschehen, wie Gott es sich gedacht hat!’
Wir machen nach einigen Schritten wieder Halt und hören aus der Bibel von den Sterndeutern und wollen nun selber dem Stern folgen, der sich uns in Form einer Leuchtrakete in genau diesem Augenblick am Himmel hätte zeigen sollen. Ja, so war es gedacht, doch es hat leider nicht geklappt. Irgendwie haben wir leicht die Orientierung verloren, und nun wissen wir nicht, in welche Richtung es weiter geht. Wir befinden uns auf einem zugefrorenen Feld. Holprig kommen wir vorwärts, von der Taschenlampe etwas in die Augen geleuchtet spreche ich uns, wie den Hirten durch den Engel, das ‚Fürchtet euch nicht!’ zu. Und so gehen wir weiter. Auch das war eigentlich anders gedacht.
Demnächst müssten wir zum nächsten Dorf kommen. Da, am Himmel auf einmal der verheißungsvolle Stern - in Form einer gigantischen Leuchtrakete - wir sind also richtig! Und auf einmal erscheint uns auch der vermisste Engel. Richtig geblendet werden wir dieses Mal von dem Schweinwerferlicht des Engels, und in vollem Glanz spricht er uns nochmals die volle Weihnachtsbotschaft zu! Welch’ eine Freude ist uns widerfahren!!!
So kommen wir zum Stall. Ein schwaches Licht zeigt uns unseren Platz. Wir werden erwartet. Die Kühe muhen uns zu. Auch der Stallbesitzer gesellt sich zu uns. Und wir hören darauf, was in der Bibel steht, nämlich dass nun bei Maria die Zeit der Entbindung gekommen war. Wir stellen uns hier die kleine frischgebackene Familie vor. Wir stellen uns die Frage, warum Jesus zur Welt kam. Die Frage bleibt zunächst noch offen. Denn die Zeit bleibt nicht stehen. Die Weihnachtsgeschichte endet nicht an dieser Stelle. Auch die Heilige Familie kann nicht bleiben. Joseph bekommt im Traum von Gott gesagt, dass er mit Maria und dem Kind vor dem König nach Ägypten fliehen soll. So gehen auch wir weiter. Wieder raus aus dem Dorf, den Berg hoch zum nahe gelegenen Gewässer. Wir gehen an einen uns fernen und unbekannten Ort. Beim Besteigen des Berges klingt das ‚Fürchtet euch nicht!’ noch leise in unseren Ohren nach. Aber schon nicht mehr so klar.
Die Aufforderung, den nächsten Teil der Wegstrecke am See entlang allein zurück zu legen, macht aber doch ein wenig ängstlich. Ein ‚Geht-auch-zu-zweit?’ ist dieses Mal nicht möglich. Jeder geht allein los. Und erreicht die Gruppe an der nächsten Lichtung. Was war das eben für eine Erfahrung für euch? Der Angst noch bewusst, denken wir darüber nach, wie es war, allein unterwegs zu sein. Wir stellen uns erneut die Frage, warum Jesus zu uns auf diese Welt kam…
Es gibt viele Gründe. Tod. Ostern. Auferstehung. Klar, wir kennen sie alle. In der Kälte und im Dunkeln geht uns ein kleines Licht auf. Eine kleine Kerze flackert auf. Jesus Christus (ver-)spricht: ‚Ich bin das Licht der Welt!’ Und er kam ganz leise auf diese Welt. Nicht im Rampenlicht und nicht mit viel Lärm. Er kommt nicht als Herrscher. Sondern als kleines Kind. Er durchlebt alles, was wir auch durchleben müssen. In der Weihnachtsgeschichte hören wir dieses ‚Fürchtet euch nicht!’ immer wieder. Das ist Gott ganz wichtig. Schon im Alten Testament sagt Gott uns das zu: ‚Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst, und lass dich durch nichts erschrecken; denn ich, der HERR, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst!’ (Josua 1,9) Das gilt uns damals wie heute! Auch für Jesus ist das immer wieder ein Thema, und er greift es auf. In der Jahreslosung für das Jahr 2010 steckt auch das ‚Fürchtet euch nicht’ aus der Weihnachtsbotschaft. Jesus sagt uns zu: ‚Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.’ (Johannes 14,1) Und weil das so ist und weil Jesus zu uns auf die Welt kam, müssen wir nicht mehr allein und im Dunkeln gehen. Es heißt nicht, dass wir nie wieder Angst haben, aber es heißt eben auch, dass er uns und unsere Ängste kennt, wir dürfen sie mit ihm teilen. Er durchlebt sie mit uns. Und das ist nur ein Grund, weshalb Jesus zu uns auf die Welt kam. So ist Jesus und Gottes Plan, dass wir als Gruppe - also als Teenangels - und zusammen mit IHM gemeinsam unterwegs sein können. Gott-sei-Dank! Und so gingen wir gemeinsam weiter, zurück zur Kirche, zu heißem Punsch und Weihnachtsgebäck. Monika Meingassner