Es werden drei verschiedene Arten, zur Evangelisch-methodistischen Kirche zu gehören, unterschieden.
Kirchenzugehörige: Eltern und Erziehungsberechtigte, die der EmK angehören und sich dazu entschließen, ihre Kinder nicht taufen zu lassen, können diese auf Antrag in das Verzeichnis der „Kirchenzugehörigen“ eintragen lassen. Der Status „Kirchenzugehöriger“ mündet durch die Taufe in die Kirchengliedschaft oder endet mit Ablauf des 27. Lebensjahres.
Kirchenangehörige: Getaufte, die noch kein öffentliches Bekenntnis ihres Glaubens an Jesus Christus abgelegt haben. Die Kirchenangehörigkeit zielt auf Kirchengliedschaft.
Kirchenglieder: Getaufte, die sich vor der Gemeinde zu ihrem Glauben an Jesus Christus bekannt haben und in die Evangelisch-methodistische Kirche aufgenommen wurden.
Durch die verschiedenen „kirchenrechtlichen Einordnungen“ kommt es nicht zu einer Bewertung des einzelnen Menschen. Alle sind in unserer Kirche und Gemeinde willkommen! Die Änderungen machen vielmehr deutlich, dass wir das Ziel der Kirchengliedschaft nicht aus den Augen verlieren dürfen. Ziel der Kirchengliedschaft ist das öffentliche Bekenntnis zu Jesus Christus, das mündige „Ja“ zu seinem Heil. Zu diesem mündigen Ja zu finden ist Aufgabe von jedem Einzelnen. Hinter jedem kirchenrechtlichen Status steht immer auch ein Mensch, mit seiner ganz besonderen Lebensgeschichte, in die Jesus mit seinem Heil hineinsprechen will. Ein Bekenntnis zu diesem Ja ist wichtig, weil der Mensch in diesem Ja seiner Bestimmung durch Christus zustimmt.
Zehn Jahre Raggal
Im Jahr 2010 war eine große Gruppe der Gemeinde bereits zum zehnten Mal gemeinsam in den Faschingsferien in Raggal im Großen Walsertal. Jahr für Jahr sind es zwischen 40 und 45 Teilnehmer/-innen, meist Familien, aber auch einzelne Jugendliche und Erwachsene, die sich gemeinsam auf den Weg machen. Auf die Frage, was denn der Grund sei, immer wieder ins gleiche Haus, ins gleiche nicht riesige Skigebiet zu fahren, kamen folgende Stichworte: Es macht Spaß, gemeinsam Ski zu fahren und sich auch auf der Piste immer wieder zu treffen. Abends ist immer etwas los: gemeinsam spielen, lachen, gute Gespräche. Es ist ein günstiger Skiurlaub, und das gemeinsame Kochen ist lustig. Auch die Kinder finden immer jemanden zum Spielen, es gibt tolle Kontakte über alle Altersgrenzen hinweg, die Hausbesitzer sind sehr freundlich. Und natürlich: „Wir kennen uns dort jetzt schon gut aus“.Auch in diesem Jahr war es wieder eine supergute Gemeinschaft - so gut, dass alle 2011 wieder dabei sein wollen und die Woche für das nächste Jahr bereits ausgebucht ist. Uta Hegenloh
